Garten am Hang

einfamilienhaus, projekte

2025



Wo Holz und Beton den Pflanzen Raum schenken

Neugestaltung der Außenanlage eines Einfamilienhauses in Lörrach – Herbst 2025

Bei diesem Bauvorhaben in Lörrach konnten wir im Sommer 2025 die Außenanlage eines EFH neugestalten und ein einheitliches Gestaltungskonzept realisieren.
Im April 2026 bot sich die Gelegenheit, die inzwischen blühende Pflanzenvielfalt fotografisch festzuhalten.
Das nachhaltige Gestaltungskonzept setzt auf langlebige Materialien wie Holz, Stahl, Beton und Naturstein, die gemeinsam mit der sorgfältig abgestimmten Bepflanzung eine harmonische und zeitlose Einheit bilden.

2

Das Highlight der Gestaltung war die terrassierte Hanglage und der repräsentative Eingangsbereich, die nun ein klar angelegtes und durchgestaltetes Gartenkonzept bilden. 
Mit Betonstützmauern wurde der Hang abgefangen sowie die einzelnen Ebenen strukturiert und dauerhaft gesichert.  
Die neu angelegten Terrassen ermöglichen eine vielseitige Nutzung der Außenflächen und verbinden Aufenthaltsbereiche, Wegeführung sowie Bepflanzung zu einem harmonischen Gesamtbild. 
Besondere Anforderungen wie die bereits vorhandene Stützmauer im unteren Gartenbereich sowie angrenzende Bereiche zum Nachbargrundstück, wurden sorgfältig in die Planung integriert.  
Aufgrund der eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten für größere Maschinen war eine präzise und systematische Planung sowie Ausführung sämtlicher Arbeiten erforderlich. 

Das Projekt umfasste mehrere Bereiche der Außenanlage, wodurch der gesamte Außenbereich des Grundstückes eine neue Gestaltung mit einheitlicher Sprache bekam.  
Entlang der linken Gebäudeseite entstand ein neuer Carport mit E-Ladestation und Fahrradabstellfläche, der gemeinsam mit der Terrassierung und der Treppenanlage den Außenbereich neu ordnet und funktional ergänzt. Die aufgebrochene Umfassung des Carports mit vorvergrauten Holzlatten verleiht diesem eine offene, leichte Wirkung und schafft zugleich mit der Dachbegrünung einen harmonischen Übergang zwischen Architektur und Gartenraum. 

Dsc03408

Mmot4860

Das nachhaltige Gestaltungskonzept setzt auf langlebige Materialien wie Holz, Stahl, Beton und Naturstein, die gemeinsam mit der individuell abgestimmten Bepflanzung eine harmonische und zeitlose Einheit bilden. Die Pflanzen wurden dabei maßgeblich von der Bauherrin ausgewählt und verleihen dem Garten eine persönliche sowie authentische Atmosphäre.

Ergänzt wurde die bestehende Anlage mit zwei Vordächern aus Stahlrahmenkonstruktion mit satiniertem Verbundsicherheitsglas und versteckter Entwässerung, eines im Eingangsbereich, das andere auf der rückwärtigen Terrasse.  

Bzee0260

Hdel2359

Die bestehende Einfriedung im Eingangsbereich wurde durch einen Sichtschutz sowie ein elektrisch betriebenes Tor aus Stahlkonstruktion mit vorvergrauten Holzlatten und ergänzenden Ortbeton-Elementen erweitert. Dadurch entstand ein hochwertiger und gestalterisch klarer Abschluss des Grundstücks zum öffentlichen Raum. 

Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Ausführung des Eingangsbereichs. Zwischen dem neuen Carport und der Bestandsgarage befinden sich sämtliche Hausanschlüsse wie Gas, Wasser und Elektro, die in das Gebäude geführt werden. Diese Bestandssituation musste insbesondere bei der Herstellung der Fundamente für Vordach, Einfriedung und Carport berücksichtigt werden. Die Erdarbeiten mussten daher mit hoher Präzision und besonderem Fingerspitzengefühl ausgeführt werden, um bestehende Leitungen und Anschlüsse nicht zu beschädigen. 

Im Rahmen des Projektes wurden sämtliche Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 umgesetzt. Neben der Neugestaltung der Außenanlagen umfassten die Arbeiten auch die Sanierung des Flachdachs der bestehenden Garage sowie die Reaktivierung der vorhandenen Zisterne. Darüber hinaus wurden verschiedene Elektroinstallationen für Außenbeleuchtung, Alarmanlage, Rasenroboter und E-Mobilität integriert. 

Die Fassade wurde durch Abdichtungs-, Anstrich- und WDVS-Arbeiten sowohl energetisch als auch gestalterisch aufgewertet. Bestehende Terrassenbeläge und Installationen wurden überarbeitet und sensibel in das neue Gesamtkonzept eingebunden. 

Auch zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten wurden bereits berücksichtigt: Für einen möglichen späteren Ergänzungsbau, beispielsweise ein Gerätehaus, wurden die Bodenplatte, vorbereitende Stützwände sowie Elektroanschlüsse für Beleuchtung und Steckdosen bereits in die Ausführung integriert.